Was brauche ich für das Jota?

Auf jeden Fall einen Funkamateur! Ohne diesen ist die Teilnahme am Amateurfunk in Deutschland nicht erlaubt. Er kann euch sicherlich auch bei der Organisation von allem weiteren Material (Funkgerät, Antennen etc.) helfen.

Die einfachste Möglichkeit ist, dass man einen Funkamateur zu Hause besucht, wenn dieser eine Kurzwellen-Funkstation samt Antennen aufgebaut hat. Da kann man natürlich nicht mit dem halben Stamm erscheinen, sondern eher nur zu zweit oder zu dritt. Und man sollte sich dann auch eher auf zwei bis drei Stunden, bevorzugt am Samstagnachmittag oder Sonntagvormittag, beschränken.

Manche Ortsverbände haben ein Clubheim mit einer sogenannten Clubstation. Auch hier sind die Antennen meist fest installiert, und der Aufwand ist somit gering. Je nach Größe des Clubheims können hier schon ein paar mehr Pfadfinder*innen teilnehmen, aber trotzdem nicht mehr als etwa sieben. Denn sonst müsst ihr all die noch beschäftigen, die nicht gerade am Funkgerät mithören.

Wenn ihr von eurem Jugendheim oder ähnlichem aus am Jota teilnehmen wollt, braucht ihr Platz für ein Funkgerät und ggf. Antennen. Bei Antennen gilt: Je höher desto besser.  Balkone oder hohe Bäume können sehr hilfreich beim Aufbauen von Antennen sein. Wenn nichts vorhanden ist, kann man aber auch einen Mast aufbauen. Denkt daran, dass er abgespannt werden muss, das sollte für Pfadfinder ja wohl kein Problem sein.

Viele Antennen bestehen daneben aber auch aus sehr langen Drähten, gerne 10, 20m lang oder länger. Auch diese wollen irgendwo untergebracht sein. Eine große, nicht öffentliche, frei Fläche, ist dabei viel hilfreicher als eine enge Reihenhaussiedlung ohne Hinterhof oder Garten.